Ber Die Reden Von Aristophanes Und Diotima In Platons Symposion

Author: Thuy Linh Ly
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783668402102
Size: 15.10 MB
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Ehren des Tragödiendichters Agathon findet das „Symposion“, auch bekannt als „das Gastmahl“, statt. Dieses Gastmahl unterscheidet sich jedoch deutlich von den gewöhnlichen Trinkgelagen: Die Flötenspielerin soll nicht auftreten und auch auf das große Trinken wird verzichtet, um sich den ernsten Gesprächen widmen zu können. So wird schließlich auf Wunsch des Eryximachos, und mit Zustimmung der anderen Gäste, beschlossen, dass alle Teilnehmer des Gastmahls Lobreden auf den Eros halten sollen. Die folgende Arbeit beschäftigt sich hierbei mit den Reden des Aristophanes und des Sokrates bzw. der Diotima. Thematisiert wird das Verhältnis zwischen diesen beiden Reden, um dann zu diskutieren, ob sich die Reden zu einer Theorie des Eros ergänzen oder sie sich eher voneinander ablösen. Die Arbeit beginnt mit einer ausführlichen Darstellung der beiden Reden, um zunächst einmal eine Grundlage für die spätere Diskussion zu schaffen. Nach dieser Darstellung werden Ausführungen von Bernd Manuwald und Alessandra Fussi dargelegt, die genau auf das Verhältnis zwischen diesen beiden Reden eingehen. Hierbei wird sowohl auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Reden als auch auf Kritikpunkte eingegangen. Mithilfe dieser Ausführungen wird dann im folgenden Schritt diskutiert, wie die beiden Reden zueinander stehen. So wird der Frage nachgegangen, ob sich die beiden Reden zu einer Theorie des Eros ergänzen oder sie sich doch eher voneinander ablösen. Im letzten Schritt dieser Arbeit kommt es zu einem abschließenden Fazit.

Eros Als Mangelwesen

Author: Mendina Morgenthal
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783640905973
Size: 11.84 MB
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Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Agathon als Höhepunkt der Sophisterei und Redekunst, mit seiner Lobrede auf den Eros abgeschlossen hat, tritt Sokrates aktiv im Gespräch auf. Hiermit beginnt ein einschneidender Wendepunkt im Symposion. Sokrates will hier nicht länger den Lobreden der anderen folgen, sondern von der Wahrheit sprechen. Sokrates kritisiert seine Vorredner: Die Wahrheit spielte bei ihnen keine Rolle. Es ging lediglich darum, dem Eros möglichst viele schöne Attribute zuzuschreiben und dieses in einer außerordentlichen, rhetorisch geschmückten Rede, welche ihren Redner in Glanz erstrahlen lassen sollte. Weiterhin gibt sich Sokrates bescheiden: er könne keine solche Redekunst aufbringen, wie es seine Vorredner, allen voran Agathon, bereits getan haben.

Begriff Und Funktion Des Eros In Platons Symposion

Author: Kevin Francke
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783638806350
Size: 13.84 MB
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 2,0, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg, Veranstaltung: Anfange der Philosophie: Heraklit, Parmenides, Plato, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Symposion ist einer der bekanntesten Dialoge Platons. In deutscher Ubersetzung lasst sich oftmals Das Gastmahl" finden, obwohl Das Trinkgelage" wohl angebrachter ware, denn es wird mehr getrunken als gegessen. Das Symposion handelt vom Begriff des Eros, gemeinhin als Gott der Liebe bezeichnet. In verschiedenen Reden versucht Platon darzustellen, was der Eros sei. In einer auch aus dichterischer und schriftstellerischer Sicht sehr gelungenen Weise komponiert Platon verschiedene Reden, welche den Eros unterschiedlich charakterisieren. In der Rede des Sokrates, in welcher die Rede der Diotima berichtet wird, kommt Platon auf das wahre Wesen des Eros zu sprechen. Gleichsam als Fuhrer auf dem Weg zur Erkenntnis des Schonen selbst sei Eros der Vermittler zwischen dem Unsterblichen und dem Sterblichen. Die Reden und Vorgange werden von Apollodoros in einer Rahmenhandlung einem anonymen Zuhorer erzahlt. Die Absicht dieser Arbeit ist es, den Begriff und die Funktion des Eros zu klaren. Dazu werden die Reden, die im Symposion gehalten werden, so gerafft wie es noch verstandlich ist, zusammengefasst. Kurze Kommentare zwischen den Reden sollen erklarend wirken. Am Ende gehe ich noch kurz auf den Begriff der Idee und die Moglichkeit, diese selbst zu erkennen, ein. Zitate aus dem Symposion entsprechen der Ubersetzung von Friedrich Schleiermacher."

Zwei Fragen An Die Rede Des Alkibiades In Platons Symposion

Author: Marco Heiles
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783640566389
Size: 11.26 MB
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Klassische Philologie - Grazistik - Literatur, Note: 1,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Institut fur Griechische und Lateinische Philologie, Romanistik und Altamerikanistik - Abteilung fur Griechische und Lateinische Philologie -), Veranstaltung: Modul 2: Griechische Literatur: Platon: Symposion und Phaidros, Sprache: Deutsch, Abstract: In Platons "Symposion" beschliessen einige Manner der Athener Oberschicht - darunter die Dichter Agathon und Aristophanes sowie Sokrates - nacheinander Lob-reden auf Eros zu halten. Die Lobrede des Sokrates bzw. der Priesterin Diotima, der er diese in den Mund legt, bildet hierbei zunachst den Abschluss. Doch dann kommt der angetrunkene Alkibiades in Begleitung von weiteren Zechgenossen und Floten-madchen herein und preist, aufgefordert ebenfalls eine Rede auf den Eros zu halten, Sokrates in einer Lobrede. Der moderne Leser ist verwundert. Wir fragen uns: 1. Warum geht es nach der philosophisch anspruchsvollen Rede des Sokrates uberhaupt noch weiter, ist hier nicht der Hohepunkt erreicht? des Sokrates uberhaupt noch weiter, ist hier nicht der Hohepunkt erreicht? 2.Und warum wird diese Rede ausgerechnet von einem Betrunkenen gehalten? Im Rahmen dieser Arbeit soll diese Frage beantwortet und dabei unter anderem die Beziehung des "Symposions" zum Satyrspiel und zur Mysterienfeier ausgearbeitet werden."

Sokrates Dilemma

Author: Sebastian Paul
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783640323814
Size: 18.11 MB
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Philosophie und Geisteswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit ‚Sokrates Dilemma’ ist ein Versuch Sokrates Verhältnis zur Wahrheit zu bestimmen. Der erste Teil – ‚Sokrates und die Wahrheit’ beschränkt sich auf die Sokrates-Diotima-Rede, auf eine Rede die selbst ein Versuch ist wahr zu sprechen. Für Sokrates ist eine Rede erotisch, wenn sie mit der Wahrheit in Verbindung steht. Das Fragen nach der Wahrheit, nach dem wahren Wesen des Eros, ist also selbst erotisch. Die merkwürdige Bezeichnung ‚Sokrates-Diotima-Rede’ ist ein Hinweis auf die Schwierigkeit des Sokrates wahr zu sprechen. Denn Sokrates überfällt ein merkwürdiges Schweigen, als er über Wesen des Eros und das Schöne an sich berichtet. Sokrates schweigt, weil er berichtet. Seine Worte sind die Wiedergabe der Worte Diotimas. Aber die Wiedergabe endet an einem Punkt, den ‚jedermann’ nur selbst erfahren kann, einem Punkt an dem die Sprache versiegt. Es ist der Punkt an dem der Mensch aus der sichtbaren Welt hinaustritt und das Urschöne selbst schauen muss. An diesem Punkt entsteht Sokrates Dilemma: Sokrates kann nur wahr sprechen, wenn Diotima die Wahrheit gesprochen hat oder wenn er die Wahrheit selbst kennt. Sokrates Dilemma ist das Dilemma jedes Wiedergebenden. Der zweite Teil ‚Kennen oder Können’ versucht Sokrates Stellung zu der Weisheit Diotimas aufzuzeigen.

Eine Definition Von Gl Ck Im Symposion Und Im Theiatetos Von Platon

Author: Adrian Baumgartner
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783656609377
Size: 19.14 MB
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Université de Fribourg - Universität Freiburg (Schweiz), Sprache: Deutsch, Abstract: In Platon „Symposion (gemeinsames, geselliges Trinken)“ halten einige Männer, vor allem die Dichter Agathon und Aristophanes und Sokrates, aus der Athener Oberschicht Reden auf den Eros. Die Rede des Sokrates, welche die Rede der Priesterin Diotima wiedergibt, bildet dabei zunächst den Schluss. Doch dann kommt der betrunkene Alkibiades mit anderen Zechgenossen und Flötenmädchen herein und lobt Sokrates in einer Rede. Die zentrale Stelle ist die Lobrede Sokrates auf Eros. Diotima ist die einzige weibliche Figur, die in einem platonischen Dialog zu Wort kommt. Sie tritt aber nicht direkt auf, denn an dem Symposion, nimmt sie nicht teil. Sokrates berichtet von einem Gespräch, in dem ihn Diotima über den Eros belehrt und ihn von ihrer Sichtweise überzeugt. Sie war eine grosse Seherin und er hatte sie besucht, um ihre Weisheit zu empfangen, als sie sich eine Weile in Athen aufhielt. Im Symposion rühmt er ihre Weisheit. Er gibt ihre Äusserungen in direkter Rede wieder und identifiziert sich mit dem Inhalt, statt eine eigene Theorie vorzutragen. Die Diotima-Rede bildet den philosophischen Höhepunkt des Gastmahls. In seiner Wiedergabe des Gesprächs mit Diotima (Symposion 201d-212c) schildert Sokrates zuerst das Wesen des Eros, dann sein Wirken. Dabei tritt er ihr gegenüber als Schüler auf. Indem sie Fragen stellt, die ihm zu Erkenntnissen verhelfen sollen, übernimmt sie die maieutische Rolle, die er sonst selbst in Platons Dialogen gegenüber seinen Gesprächspartnern spielt. Wo er zugeben muss, keine Antwort zu wissen, enthüllt sie ihm die Wahrheit.